Hinweis

Bis auf weiters finden in den Kirchen und Einrichtungen der Pfarrei keine Gottesdienste statt. Die Gemeinde und Jugendheime bleiben geschlossen. Sämtliche weiteren Veranstaltungen werden verschoben oder entfallen. Auch die Gottesdienste zu an den Kar- und Ostertagen entfallen.
Die Gemeindebüros werden, so weit möglich, weiterhin zu den gewohnten Zeiten geöffnet sein. Wir empfehlen allerdings nach Möglichkeit eine Kontaktaufnahme per Telefon.
Unsere Kirchen bleiben bis auf weiteres für das persönliche Gebet geöffnet.

Weitere Informationen finden Sie hier und auf der Seite Kirche »digital«

Angebote und Informationen während der Corona-Krise finden Sie hier.

Pfarrei
St. Lambertus

   ...eine runde Sache!

Gemeinde
St. Andreas

Gemeinde
St. Ludgerus und Martin

Gemeinde
St. Hubertus und Raphael

Kirche
St. Theresia

Zur aktuellen Gottesdienstsituation

Gottesdienste in der Pfarrei St. Lambertus ab Samstag, 16. Mai

Liebe Pfarrmitglieder und Kirchenbesucher/innen,

am Samstag, 16. Mai beginnen wir probeweise damit, Gottesdienste in den fünf Kirchen unserer Pfarrei zu feiern. Sie werden sich aber stark von der gewohnten Form der Sonntagsgottesdienste unterscheiden. Zum Beispiel:

  • Vorerst bieten wir nur WORTGOTTESDIENSTE an (kein Empfang der Hl. Kommunion möglich). Wir haben das Ziel, zu Pfingsten wieder die Hl. Messe zu feiern, wenn wir eine akzeptable Form der Kommunionspendung gefunden
  • Die Zahl der Plätze in der Kirche ist wegen der geltenden Abstandsregeln begrenzt. Ehrenamtliche Ordner empfangen Sie an der Tür und erklären Ihnen alles
  • Sie werden gebeten, sich in eine Teilnehmerliste eintragen zu
  • Sie sind aufgefordert, sich einen Mundschutz
  • Wir können nicht gemeinsam
  • Wenn Sie erkältet sind oder sonst ein Ansteckungsrisiko besteht sollten Sie noch zuhause

 

Folgende Gottesdienste bieten wir an:

(Die Zahl ganz rechts in Klammern bezeichnet die mögliche Teilnehmerzahl im Hinblick auf Sitzplätze.

St. Andreas

Sa

18.30

So

10.00

zus.11.30

für Familien

 

(70)

St, Hubertus und Raphael

Sa

17.00

So

11.15

 

(70)

St. Lambertus

 

 

 

 

 

 

Kirche St. Lambertus

-----

 

So

11.15

 

(44)

Kirche St. Theresia

Sa

17.00

So

9.45

 

(55)

St. Ludgerus und Martin

Sa

18.00

So

zus. 10.00 für

Familien

 

 

 

 

 

11.15

18.30

(70)


Die als "zusätzlich" gekennzeichneten Zeiten wird es nur vorübergehen und probeweise geben. Sollte sich dort, wo das nicht vorgesehen ist zeigen, dass der Kirchebesuch die Kapazitäten überschreitet werden wir entsprechend reagieren. Es gibt keine Voranmeldungen oder Sitzplatzreservierungen.

Da es sich um Wortgottesdienste handelt können keine Intentionen angenommen werden. Bereits bestehende Intentionen werden verschoben bis es wieder eine Hl. Messe gibt.

Werktags wird es nach dem 17. Mai in den Kirchen St. Andreas, St. Hubertus und

St. Ludgerus probeweise Gottesdienste geben, in den Kirchen St. Lambertus und St. Theresia aber nicht. Näheres erfahren Sie vor Ort.

Die Kirchen bleiben wie bisher tagsüber geöffnet.

 

Ihr Pfarrer O. Deppe

Pfarrei St. Lambertus - Frankenstrasse 138 - 45134 Essen - Tel. 0201/441732 st.lambertus.essen@bistum-essen.de - www.st-lambertus-essen.de

Pressemitteilung der Stadtkirche Essen zu öffentlichen Gottesdiensten im Monat Mai 30. April 2020

„Schritt für Schritt“ – Erfahrungen sammeln und Möglichkeiten schaffen

In den vergangenen Wochen haben den Kirchengemeinden im Katholischen Stadtdekanat Essen die gemeinsamen Gottesdienste sehr gefehlt. Gerade die Kar- und Ostertage nicht in den eigenen Kirchen feiern zu können, war besonders schmerzhaft.

Daher begrüßen die Essener Pfarrer die Entscheidung des Ministerpräsidenten, dass es ab 1. Mai wieder öffentliche Gottesdienste geben kann. Sie folgen zugleich der Empfehlung des Bischofs, mit dieser Möglichkeit vorsichtig und verantwortungsvoll umzugehen.

Die Pfarrer sind sich einig, dass in der gegenwärtigen und wenig kalkulierbaren Lage nur behutsame Schritte möglich sein können. Die Kirchen sind noch weit entfernt von gewohnten und unbeschwerten Gottesdiensten. Der Weg in eine gewisse Normalität wird noch lang sein und den Betroffenen vieles abverlangen.  

Auf Grundlage der Richtlinien der nordrhein-westfälischen (Erz-)Bistümer und der Vorgaben der Stadt Essen sind die Pfarrer gemeinsam mit den Verantwortlichen in den Pfarreien und Gemeinden dabei, die Möglichkeiten vor Ort zu prüfen und angemessene Formen für  liturgische Feiern zu finden. Diese Planungen benötigen Zeit und stehen unter dem Anspruch, die Gesundheit der Mitfeiernden nicht zu gefährden.

Am Samstag und Sonntag 02. / 03. Mai werden im ganzen Stadtdekanat keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert. Die meisten Kirchen bleiben weiterhin zum persönlichen Gebet geöffnet. In einzelnen Gemeinden wird es an Werk- und Sonntagen ab Mitte Mai zunächst Wort-Gottes-Feiern geben. Auf öffentliche Messfeiern soll bis auf weiteres verzichtet werden. Die Pfarrer sind sich bewusst, dass diese mit Bedacht getroffene Entscheidung nicht alle zufrieden stellen wird. Umso mehr bitten sie um Verständnis und rufen dazu auf, die Verantwortung für das Wohl der Menschen mitzutragen.

Mitte Mai wird es innerhalb des Stadtdekanates weitere Prüfungen und Absprachen geben. Bis dahin wird im Kontakt zur Essener Stadtverwaltung die Lage fortlaufend beobachtet und werden nächste Vereinbarungen vorbereitet.

Die konkreten Planungen sind den Aushängen und Internetseiten der einzelnen Pfarreien und Gemeinden zu entnehmen.

Zur aktuellen Gottesdienstsituation

Atemmasken und Gottesdienste

Liebe Leserinnen und Leser,

während wir uns darauf vorbereiten, dass ab dem kommenden Montag in Geschäften und in Bus und Bahn das Tragen von Masken Pflicht wird, kommt nun die Nachricht, dass die NRW-Landesregierung die Feier von Gottesdiensten ab dem 1. Mai wieder erlaubt hat. Ob diese beiden Maßnahmen eigentlich zueinander passen, mag Jede/r selbst beurteilen.

Die Pfarreien haben bereits am Freitag, 24. April, Hinweise zur Umsetzung der Erlaubnis von Gottesdiensten erhalten, denn die Feier hat so zu geschehen, dass alle Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung der Infektionsgefahr beachtet werden. Das heißt unter anderem:

    • Die Zahl der Teilnehmenden muss begrenzt werden.
    • Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten.
    • Es soll ein Mundschutz getragen werden.

und vieles mehr.

Das wird bedeuten, dass wir Markierungen in den Kirchen anbringen müssen, überzählige Kirchenbesucher abweisen müssen, uns neue Methoden beim Kommunionempfang überlegen müssen, möglicherweise nicht singen können usw. usw.

Es ist völlig unmöglich, eine einheitliche Regelung für alle Kirchengebäude vorzugeben, da die baulichen Gegebenheiten überall andere sind: Gibt es z. Bsp. nur eine oder mehrere Türen? Gibt es Waschmöglichkeiten? Ist die Kirche groß oder klein? Wie wird sie belüftet?

Es stellt sich die Frage, wie wir es mit Taufen und Trauungen halten können. Gleichzeitig sind nach wie vor große Veranstaltungen bis zum 31. August verboten. Niemand kann genau definieren, was damit gemeint ist. Sicher ist eine Fronleichnamsprozession eine große Veranstaltung. Aber eine Trauung mit 200 Gästen? Ein Pfingsthochamt? Wo ist die Grenze?

Ich habe in den letzten Wochen alle denkbaren Reaktionen - wie es sie überall in der

Gesellschaft gibt - auch in unserer Pfarrei erlebt. Einige begrüßen die getroffenen Maßnahmen, andere finden sie übertrieben. Manche würden eher länger warten bis sie zur Normalität zurückkehren, andere drängen wieder und wieder darauf, Tagungen, Gottesdienste und anderes sofort wieder aufzunehmen.

Es wird also, wenn wir Gottesdienste unter eingeschränkten Bedingungen anbieten, Menschen geben, die all das einsehen und andere, die es übertrieben finden.

Es wird Menschen geben, die sich problemlos daran halten und andere, die es zu übergehen versuchen.

Sind alle bereit, einen Gottesdienst zu einer eher unpopulären Zeit zu besuchen, um die Hauptgottesdienste zu entlasten? Besteht die Bereitschaft, in eine eher schlecht besuchte Kirche zu wechseln oder nicht? Welche Reaktion zeigen Menschen, die abgewiesen werden müssen, weil ein Kirchenraum zu voll ist?

Darüber hinaus wird es Menschen geben müssen, die Dienste leisten, die wir bisher nicht benötigt haben: Ordner, Türhüter, Platzanweiser… Den ehrenamtlichen Küsterinnen und Küstern, die überwiegend älter sind und zur sog. Risikogruppe gehören, können wir diese Tätigkeiten nicht aufbürden. Nebenbei bemerkt: Alle Priester unserer Pfarrei gehören wegen ihres Alters und ihrer Vorerkrankungen ebenfalls zu dieser Risikogruppe (und haben dennoch in den letzten Wochen so gut sie konnten ihre Arbeit getan, das sei auch mal angemerkt).

Ich schreibe Ihnen all das nicht, um Ihnen den Besuch der Hl. Messe zu verleiden, sondern um übertriebenen Enthusiasmus zu dämpfen. Wie es schon in der Überschrift angedeutet wird: Die Feier der Liturgie und das Tragen einer Atemmaske - die hier ja stellvertretend für alle anderen Maßnahmen genannt ist - passen eben nicht zueinander.

Wenn wir das aber passend machen sollen und wollen, dann brauchen wir zur Vorbereitung Zeit und Ruhe. Daher werde ich in der kommenden Woche zunächst mit den Leiter/innen unserer Gemeinden sprechen und einen gemeinsamen Weg der Gemeinden unserer Pfarrei vereinbaren. Dann werden wir uns an die Arbeit machen und die Gremien der Pfarrei und andere Menschen um Mithilfe bitten. Informieren werden wir Sie auf demselben Weg wie immer: Durch unsere Internetseite und durch den Aushang an den Kirchen.

Eins steht fest: Es ist zur Zeit NICHT garantiert, dass es in den Kirchen unserer Pfarrei ab dem 1. oder 3. Mai wieder Gottesdienste im üblichen Umfang geben wird. Dazu sind die Auflagen zu umfangreich und zu kompliziert. Vielleicht wird es nicht überall gleichzeitig Gottesdienste geben können. Vielleicht beginnen wir mit den Werktagsgottesdiensten. Vielleicht mit Begräbnismessen oder Taufen. Zur Zeit weiß ich es nicht. Es kann sein, dass andere Pfarreien früher anfangen als wir - oder später. Das darf uns nicht stören. Wir handeln so, wie wir es verantworten können.

Bitte bleiben Sie so geduldig und verständnisvoll, wie Sie in den letzten Wochen waren und geben Sie der Vorsicht und der Zurückhaltung in allem den Vorzug.

Und auch dies kann ein wertvoller Gedanke sein: Die letzten Wochen haben neben aller Unsicherheit und allem Ungewohnten auch eine gewisse Ruhe und Entschleunigung mit sich gebracht. Meistens wird beklagt, dass in unserer Zeit alles so schnell und in Hektik geschieht. Wird es aber mal ruhiger, gibt es immer die Tendenz, möglichst schnell zur gewohnten Betriebstemperatur zurückzukehren. Ist das in der Kirche unbedingt erforderlich? Lassen Sie doch die Stille etwas nachklingen.

Und vergessen Sie nie Diejenigen, die erkrankt waren oder sind und die, die an dem Virus gestorben sind - auch in unserem Stadtteil, auch in unserer Pfarrei. Sie und ihre Familien haben sicher eine ganz andere, persönliche Ansicht zu den hier angesprochenen Themen als die Mehrheit der Menschen.

Zur Nutzung der Pfarrheime und -säle werde ich Ihnen in den nächsten Wochen noch gesonderte Informationen mitteilen. Sie bleiben bis dahin wie bisher geschlossen.

Ihr Pfarrer O. Deppe